Über den Tod zum Leben - Wilde Hunde
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DER HÜTMÔLAR

Daniel Bensmann ist ein international bekannter Tätowierer. Früher widmete er sich gern Themen rund um den Tod. Seit er 2016 den Jagdschein machte, hat sich das geändert: Heute malt er auf Pergament seines erlegten Wildes – und hat sich mit seinen Motiven dem Leben in seiner Allgäuer Heimat zugewandt.

Vivienne Klimke

Es war die Gamsjagd, die Daniel Bensmann gecatcht hat. Also die Jagd, bei der man vollen Einsatz bringen muss: „Da hingehen, wo das Wild lebt, ganz früh weit aufsteigen, leise sein, sich anpassen, auf den Wind achten“, beschreibt der 31-Jährige. Er schweift mit den undefinierbar grün-braunen Augen aus dem Fenster seines Ateliers in den verregneten, grauen Tag, auf den fast 1 500 m hohen Hirschberg und den 1 900 m hohen Iseler, zwischen denen sich sein Pirschbezirk erstreckt. „Kaum Fahrstraßen“, sagt er. Stattdessen viele steile Felswände. „Was man erlegt, muss man aufwändig bergen. Es kostet Schweiß und Arbeit, man muss alles auch runtertragen.“ Vielleicht liegt es an all dieser Arbeit, dass der junge Bad Hindelanger das Bedürfnis hat, möglichst viel von seinem erlegten Wild zu verwerten. Also nicht nur das Wildbret, sondern auch die Decke…

WILDE HUNDE – Das neue Jagdmagazin für den Jäger von morgen.
Mit Freude, Spaß, Glück und Ausgelassenheit bei der Jagd. Die Annehmlichkeiten des Lebens schätzen. Neuer Technik zugewandt. Draußen sein. Spannende Augenblicke erleben. Eigene Grenzen ausloten. Das ist WILDE HUNDE.