Lars und die Laiki - Wilde Hunde
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„Soll ich dir meinen Kringelschwanz zeigen?“, ist wahrscheinlich nicht die beste Anmache. Lars hat seiner Frau direkt 8 gezeigt, und genau wie er ist sie den Osteuropäern verfallen.

Wenn Lars über seine Hunde spricht, bekommt seine Stimme diesen warmen, leicht stolzen Klang, den man sonst nur von alten Waidmännern kennt, die von ihren ersten Böcken erzählen. „Mit 15 hats mich erwischt“, sagt er und grinst. Damals, in seiner zweiten Heimat Schweden, stand plötzlich dieser Westsibirische Laika vor ihm: „Aki“. „Der Kerl ist mir gefolgt wie ein Schatten. Und seitdem wars vorbei. Die Hunde kriegste nicht mehr aus dem Kopf.“

Der 50-Jährige streicht sich über den Bart und schaut zu den 8 Laiki, die im Hof gerade so tun, als seien sie völlig unschuldig. Kringelschwänze wedeln, spitze Ohren wippen, irgendwo wird Laut gegeben – natürlich. „Laika heißt ja nicht umsonst lajatsch“, ruft seine Frau Bianca von der Terrasse herüber. „Der Beller! Und manchmal bellen sie auch mich an, wenn ich zu spät mit dem Futter komme.“

Alle nennen sie Bingo. Eine, die selbst nie geglaubt hätte, dass sie einmal bis über beide Ohren in eine Rasse vernarrt sein würde. Heute trägt sie die Augenpaare ihrer Hunde als Tätowierungen auf dem Rücken. „Manche sammeln Tassen, ich sammle Blicke“, sagt sie lachend und dreht sich ein Stück, damit man die filigranen Zeichnungen sieht.

Sohn Elof ist 6, und man muss kein Verhaltensexperte sein, um zu erkennen, dass der Junge längst…

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