Jagd ist mein mentales Detoxing - Wilde Hunde
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UNTERWEGS MIT DEM DOUBLE

Als Stuntfrau hält sie den Kopf für Deutschlands Schauspieler bei heiklen Drehs hin. Wenn sie nicht eines ihrer Pferde ausreitet, sucht Jacqueline Nicole Schulz Ruhe auf der Jagd.

Bernd Helbach

In der Ferne hört man das leise Rauschen der Autobahn. Zwischen den ästen der Baumkronen blitzen in allen Himmelsrichtungen entweder Hochhäuser, Kirch- und Fernsehtürme oder Strommasten hindurch. Mitten zwischen den Siedlungen der Megametropol-Region Ruhrgebiet liegt ein kleiner Reiterhof. Plötzlich kommt ein katzenartiges Fauchen zur urbanen Geräuschkulisse hinzu – ein rabenschwarzer Range Rover „Evoque Sport“. Der Wagen hält, und die Fensterscheibe senkt sich. Neben dem zierlichen Kopf der jungen Fahrerin blickt ein Staffordshire Terrier aufmerksam heraus. „Schön, dass ihr es geschafft habt“, grüßt die 22-Jährige. „Folgt mir, da hinten können wir parken.“
Kaum stehen die Räder still, springt auch schon der Kampfhund aus dem SUV, wird freudig vom Hofhund erwartet, und schon geht die spielerische Hatz der beiden über das Reitgelände los. „‚Laila’ ist erst sechs Monate alt. Die ist noch total verspielt!“, erklärt Jacqueline Nicole Schulz lächelnd. Kurz verschwindet die gebürtige Dortmunderin im Gebäude-Wirr-Warr und schaut, ob es ihren zwei hier eingestellten Pferden gut geht. Insgesamt hat sie vier. Ein paar Worte wechselt sie mit den Umhereilenden und pfeift den Junghund bei. Nachdem „Laila“ – übrigens ein Mix aus Stafford und Ridgeback – wieder im Auto ist, geht es raus ins angrenzende Revier. Hier darf sie ihrer neu gefunden Leidenschaft, der Raubwildjagd, frönen.

WILDE HUNDE – Das neue Jagdmagazin für den Jäger von morgen.
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