Wenn im Frühling das Wasser an Temperatur gewinnt, beginnt an Nord- und Ostsee eine der spannendsten Angelzeiten des Jahres. Dann ziehen die Heringe bis in Häfen und Flussmündungen. Für Uferangler bedeutet das Action pur. Peter Schmitt
Das Heringsangeln vom Ufer im Frühjahr ist dynamisch und oft äußerst kurzweilig. Mit einfacher Ausrüstung, etwas Beobachtungsgabe und der richtigen Führungstechnik stehen die Chancen auf gute Fänge hervorragend. Für Einsteiger bietet diese Fischerei schnelle Erfolgserlebnisse ohne große Vorkenntnisse. Erfahrene Angler schätzen die Geselligkeit unter „Artgenossen“ sowie die Chance auf reichliche Ernte, wenn riesige Schwärme in Reichweite ihrer Köder ziehen, denn jeder Wurf kann gleich mehrere Fische bringen.
DIE ENTSCHEIDENDE ZEIT
Der Atlantische Hering folgt im Frühjahr seinem Laichtrieb. Meist zwischen März und Mai – je nach Region und Wassertemperatur – ziehen die Schwärme dicht unter Land. In Häfen, an Molen, in Förden oder an Brücken sammeln sich die Fische dann in großen Stückzahlen. Sobald die Wassertemperatur etwa sechs bis zehn Grad erreicht, kommt Bewegung ins Spiel. Wind, Strömung und Tide beeinflussen zusätzlich, wann und wo sich die Schwärme zeigen. Besonders …



