Im 08/15-Revier findet man leider nur selten einen guten Sitz, um Füchse zu locken. Abhilfe schafft der transportable, easy zu fertigende Schirm von Revieroberjäger Sascha Schmitt.
Füchse lassen sich am besten reizen, wenn du ebenerdig lockst. Gerade bei hohem Jagddruck reagieren Rotröcke empfindlich, wenn ihnen etwas unnatürlich erscheint. Dazu gehört auch der Hase, dessen Todesklage du auf einer sieben Meter hohen Kanzel intonierst, sowie das verfälschte Klangbild, das in einer geschlossenen Ansitzeinrichtung entsteht. Der Korpus fungiert als Resonanzkörper, der jedes Geräusch dämmt, verstärkt und verändert. Besonders mies wirken sich Dächer aus Profilblech auf den Ton aus. Sie verstärken jedes noch so leise Klagen und geben ihm einen unnatürlichen, blechernen Klang.
Auch die eingeschränkte Rundumsicht mit großen toten Winkeln, in denen sich Füchse ungesehen nähern können, spricht gegen das Locken aus Kanzeln. Dazu kommt, dass die idealen Plätze zum Reizen in der freien Feldflur liegen. Oft sind aber gerade dort keine passenden Ansitzeinrichtungen vorhanden. Versuche, fehlende Sitze mit leicht transportablen Pop-up- Schirmen zu kompensieren, scheiterten an deren Windempfindlichkeit. Auch niedrige, offene Ansitzleitern sind bei der Reizjagd leider oft nur …





