Auf Tuchfühlung - Wilde Hunde
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JAGEN MIT OFFENER VISIERUNG

Auch abseits von Drückjagd und Nachsuche sind Kimme und Korn mehr als nur ein Notnagel. Wer die Jagd intensiver erleben möchte, liegt damit genau richtig.

Peter Schmitt

Mein erstes Mal war im späten Frühling vor zig Jahren. Es galt, in einem wirklich unzugänglichen und zugewucherten Bachtal Wildkameras an einer stark frequentierten Suhle aufzuhängen. Da dieser Bereich auch tagsüber prädestiniert für Sauen war, sollte die Büchse mit – im Auto liegen lassen war eh keine Option. Aber das große Glas durch den Busch zu schleifen, es dabei ziemlich sicher zu ramponieren, und das dort, wo man eh nicht weiter als zehn Meter schießen kann? Also ab damit, und „oben ohne“ rein in die grüne Hölle. Nach getaner Arbeit stieg ich die eine Talseite hinauf, um zügig aus dem von Mücken und Zecken verseuchten Gebiet zu kommen, als ich in einem Reetfeld leises Knacken vernahm. Erst nach Minuten erspähte ich einen wackelnden Lauscher – das vergrößernde Glas war ja nicht am Mann. Und mit zusammengekniffenen Augen meinte ich, einen äußerst schwachen, sich kaum bewegenden Knopfbock vor zu haben, der zudem auffällig oft hustete. Etwas schien mit ihm nicht zu stimmen. Egal – der passte so oder so. Aber von dort oben war an einen Schuss nicht zu denken, und sehen konnte ich außer dem Haupt auch nicht viel…

WILDE HUNDE – Das neue Jagdmagazin für den Jäger von morgen.
Mit Freude, Spaß, Glück und Ausgelassenheit bei der Jagd. Die Annehmlichkeiten des Lebens schätzen. Neuer Technik zugewandt. Draußen sein. Spannende Augenblicke erleben. Eigene Grenzen ausloten. Das ist WILDE HUNDE.