Auf Sommersauen - Wilde Hunde
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Wenn die Wutzen zu Schaden gehen, muss man ihnen auf die Schwarte rücken, damit das Loch im Geldbeutel möglichst klein bleibt. Doch das ist leichter gesagt als getan. Peter Schmitt zeigt, worauf es ankommt.

Es ist wie verhext. Die Rotte wechselt stets über eine kleine, kupierte, kaum einsehbare Wiese ohne jeglichen Kugelfang ein und hält sie sich Nacht für Nacht in demselben abgelegenen Eck des Erbsenschlags auf. Auch dieser Bereich ist stark kupiert. Vom Boden bzw. vom Schlagrand aus kann man die Sauen zwar vernehmen, aber optisch kaum ausmachen. Als wüsste es die Leitbache genau: Kugelfang ist nahezu nicht vorhanden. Typisch!

Mehrmals war ich die letzten Nächte an dieser Rotte dran, kenne mittlerweile ihre Zusammensetzung genau: zwei Bachen mit insgesamt 14 Gestreiften sowie fünf stärkere Frischlinge. Über zwei Stunden habe ich damit verbracht, eine der passenden Sauen zu erwischen – vergeblich. Die Erbsen sind noch lange nicht reif, also noch nicht trocken in sich zusammengefallen und somit abseits der Fahrspuren zu hoch, um einen Schuss antragen zu können. In den  Spuren verdeckten sich die Wutzen bis jetzt immer gegenseitig, und von den Gestreiften ist im Bewuchs – abgesehen von ihren Lauten – überhaupt nichts auszumachen.

Also muss ich es in der kommenden Nacht erneut versuchen. Die Löcher in den Erbsen werden nämlich nach und nach größer. Dabei könnte man die erfolglos investierte Zeit auch gut für …

WILDE HUNDE – Das neue Jagdmagazin für den Jäger von morgen.
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