Rabenvögel lassen sich im Winter bestens anludern. Doch das ist längst kein Garant für gute Strecken. Peter Schmitt hat über Jahre experimentiert und zeigt die Tücken und Möglichkeiten dieser Jagdmethode.
Beherrscht über Tage Frost die Landschaft, haben es Rabenvögel schwer, an Fraß zu kommen. Bei
Schneelage wird die Situation noch verschärft. Wo erlaubt, lässt sich dann mit Aufbruch oder Fallwild aus dem heimischen Revier hervorragend ludern – und zwar nicht nur Reineke, sondern auch geflügelte Aasfresser, wie Bussard, Kolkrabe, Krähe und Elster. Letztere stehen kurz vorm ersten Satz Junghasen im Spätwinter und der Brutzeit im Frühling im Fokus. Jedoch ist von Huckebein regelmäßig angenommenes Luder nicht gleichzusetzen mit guten Strecken.
Doppelt gemoppelt bringt nichts!
Das Luder ist konstant von vielen Krähen angenommen, der Tag der Tage gekommen. Mit einem perfekt gestalteten Lockbild aus zig Attrappen müsste eigentlich die Strecke des Jahres winken. Weit gefehlt! Die Erfahrung zeigt eindeutig…



