Winterzeit ist Hochwasserzeit. Doch sinken die Pegel, tauchen überschwemmte Hotspots wieder auf. Nun ergeben sich beste Chancen, tagsüber erfolgreich auf Zander zu angeln.
Vergangenen Winter traf es uns härter, als ich vermutet hatte. Ein Hochwasser nach dem anderenüberschwemmte unsere Flusslandschaften. Über längere Spannen waren viele tolle Angelplätze nicht begehbar. Aber die Pegel fielen wieder, wenn auch manchmal nur für kurze Phasen. Und genau diese Phasen solltest du als Zanderangler gut nutzen, denn sie sind die besten, um auch tagsüber am Fluss erfolgreich zu sein.
Normalerweise schwören die meisten Zanderangler auf Hochwasser. Aber ich muss zugeben, dass meine Fangergebnisse dann meist durchwachsen sind. Wirklich vielversprechend ist nur ein kurzer Zeitraum, wenn das Wasser steigt, der Strömungsdruck und die Trübung zunehmen. Häufig hält er nur einen Tag.
Steigt der Pegel zu schnell, was in unseren stark kanalisierten Flüssen die Regel ist, wird zu viel Dreck in den Fluss gespült. Das verhagelt den Zandern die Beißlaune. Der Zeitraum des höchsten Wasserstandes ist oft uninteressant, weil Angelplätze gar nicht erreichbar sind oder das Wasser viel zu trüb ist. All das bedeutet geringe Fangaussichten.
Gute Zeiten sind…



